Pfarrgemeinde St. Antonius in Kevelaer in Kevelaer

Gegen einen Pfarrer von St. Petrus Wetten, der hier von 1971 bis 1985 tätig war, liegen beim Bistum Hinweise auf Verfehlungen im Bereich des sexuellen Missbrauchs vor. Er starb im Jahr 2014.

Am 13. Juni 2022 wurde ein Gutachten über Missbräuche von Geistlichen des Bistums Münster veröffentlicht. Dort findet sich der Name des Priesters nicht. Das heißt aber nicht, dass das Bistum keine Kenntnis von solchen Vorwürfen hat und dass es solche Vorgänge nicht in unserem Bereich gegeben hat. Die Wissenschaftler, die die Missbrauchstaten untersucht und die Studie erstellt haben, haben sich auf zwölf Fallbeispiele von Missbrauchstätern konzentriert, zwölf von insgesamt 196 Beschuldigten bzw. Verurteilten.

Nach der Veröffentlichung des Gutachtens ist dieses Thema auch in unserer Kirchengemeinde angesprochen worden. Es wurde die Erwartung geäußert, dass der Name des Beschuldigten von der Tafel mit den Namen der Pfarrer von St. Petrus, die in der Kirche hängt, entfernt wird.

Nach Beratungen von Mitgliedern des Pfarreirates und des Seelsorgeteams, die mit dem Sachverhalt vertraut sind, wurde entschieden, den Namen nicht zu löschen, denn damit würde man auch den Namen des mutmaßlichen Täters löschen. Es könnte sonst der Eindruck entstehen, wir wollten die Missbrauchstaten vertuschen. 

Dieser Hinweis ist in der St.-Petrus-Kirche abrufbar.

Von sexuellem Missbrauch betroffene Menschen, die mit ihrem Anliegen, ihren Sorgen und Nöten Hilfe vom Bistum Münster erwarten, können sich an eine der folgenden Ansprechpersonen wenden: Hildegard Frieling-Heipel (0173 16 43 969), Dr. Margret Nemann (0152 57 63 85 41) oder Bardo Schaffner (0151 43 81 66 95).

Außerdem hat das Bistum ein anonymes Meldeportal eingerichtet:

www.anonym-missbrauch-melden.de

Weitere Informationen und Hilfsangebote finden sich auf der Homepage des Bistums:

www.bistum-muenster.de/sexueller_missbrauch

 

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