Pfarrgemeinde St. Antonius in Kevelaer in Kevelaer

Eucharistie

 

Jesus hat Dich in seine Kirche berufen

Wichtig zu wissen: Jesus Christus hat nicht einfach Menschen berufen ihm zu folgen, er hat Menschen berufen, ihm in seiner Kirche zu folgen. Er hat die Kirche gegründet, weil er genau wusste, dass das Glauben an Gott und das gute, auf Gott ausgerichtete Leben für jeden allein ziemlich schwierig ist. Es ist viel einfacher, in einer Gemeinschaft zu glauben und sein Leben auf die Liebe zu Gott und den Nächsten und sich selbst auszurichten.

Deshalb bin ich gern in meiner Gemeinde, treffe mich öfter mit vielen Menschen guten Willens, weil sie mich bestärken und mir Mut machen, gut zu leben. Gern treffe ich mich auch mit den Menschen meiner Gemeinde, um gemeinsam mit ihnen Gott zu loben und zu bitten. Jesus sagt es selbst einmal: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18,20).

Gottesdienst gibt es für Dich überall

In allen unseren Gemeindeteilen, in Kevelaer, Twisteden, Wetten, Winnekendonk und Kervenheim, feiern wir deshalb fast jeden Tag einen Gottesdienst, weil es gut tut, mit anderen Christen zusammen zu sein, da zu sein, wo Jesus Christus mitten unter uns ist. Mir macht es auch immer Freude, in anderen Teilen der Welt auf die gleiche Gemeinschaft mit Gott zu treffen. In Jaipur in Indien war es genauso gut möglich, in der Kirche von Mitchristen herzlich aufgenommen zu werden und angenommen zu sein wie in Luxor in Ägypten, in Manhattan in den USA, in Rom in Italien, auf Santorin in Griechenland, in Antalya in der Türkei, in Aalborg in Dänemark oder im Urlaub in Meran im Sommer. Überall bin ich auch ein Stück weit zuhause, weil Jesus Christus und seine Gemeinde schon vor mir da sind.

Gottesdienst in seiner Höchstform: die Heilige Messe

Der schönste Gottesdienst ist immer die Eucharistiefeier, die Heilige Messe, gern am Sonntag. Klar: Ich könnte auch sonntags allein in den Wald gehen und beten. Aber tu ich das denn dann auch? Der Sonntagsgottesdienst ist für mich ein Ruhepunkt und ein Ort gemeinsamen Gebetes und ein Ort wesentlicher Begegnung mit Gott und Jesus Christus, da lasse ich mir vom Heiligen Geist Kraft geben für die neue Woche.

Die Heilige Messe ist für mich vor allem deswegen wichtig, weil ich mich da in der Kommunion aufs Engste mit Jesus Christus verbinden kann. Er kommt zu mir, ich darf ihn empfangen, ihn in mir aufnehmen. Ist das nicht ein wunderbares Geschenk Jesu, dass er mich so liebt und bei mir, in mir sein will? So habe ich Kraft, in der kommenden Woche christlich zu leben und zu lieben. Das macht stark! Dafür bin ich sehr dankbar.

Gleichzeitig hat Jesus Christus in der Kommunion aber auch mich auf- und angenommen, genau wie meine Brüder und Schwestern, denen das in der Kommunion auch so gegangen ist. So werden wir alle mit Christus „ein Leib“, haben Gemeinschaft mit ihm und untereinander. So bin ich geborgen in einer Gemeinschaft, in der ich in der kommenden Woche christlich leben und lieben kann. Das macht stark! Dafür bin ich sehr dankbar.

HELMUT LEURS, DIAKON

 

Was tun, wenn ...


… unser Kind zur Erstkommunion gehen soll?

Als Christen sind wir gemeinsam Träger der Weitergabe des Glaubens. Die religiöse Erziehung der Kinder gehört zur Aufgabe der Eltern. Wir als Kirchengemeinde unterstützen Sie als Eltern darin bei der Vorbereitung der Kinder auf die Sakramente der Beichte und der Erstkommunion.

Im Herbst und Winter der 3. Klasse treffen sich die Kinder von St. Antonius Kevelaer und St. Quirinus Twisteden einmal im Monat im Pfarrheim für zwei Stunden. In Gruppen bereiten Katechetinnen die Kinder auf den Empfang der Sakramente vor. Die Inhalte dieser Treffen werden zuvor mit den Katechetinnen besprochen. Dazu kommen (fakultative) Angebote für Eltern und Kinder. Wir arbeiten mit einem eigenen Konzept, das mit einem Vorbereitungskreis aus ehemaligen Katechetinnen entwickelt wurde.

Kontakt: Pastoralreferentin Stefanie Kunz

In den Gemeinden Winnekendonk, Wetten und Kervenheim findet die Vorbereitung auf die Erstbeichte und Erstkommunion ebenfalls in der dritten Klasse statt. Die Familien erhalten zu Beginn des dritten Schuljahrs eine Einladung hierzu. Die Vorbereitung besteht aus wöchentlichen Treffen mit einer kleinen Gruppe, die von Katechetinnen geleitet wird.

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