Pfarrgemeinde St. Antonius in Kevelaer in Kevelaer

Aktuelles

Stand der Kooperation mit der Pfarrei St. Marien.

29Oktober

Das Pfarrheim von St. Antonius (Stadt) ist in die Jahre gekommen. Nicht nur die orangefarbene Textiltapete im Garderobenbereich lässt das erkennen. Auch den Sanitäreinrichtungen, wenn auch hygienisch einwandfrei, sieht man ihre Alter von gut fünfzig Jahren an.

Schon vor längerer Zeit hat der Kirchenvorstand deswegen geplant, das Pfarrheim nicht nur zu renovieren, sondern auch barrierefrei umzubauen.

Die ersten Pläne lagen in Münster, da meldete sich der Generalvikar Dr. Winterkamp und unser Weihbischof R. Lohmann zu einem Gespräch an. Denn aus Kevelaer hatte man noch einen weiteren Antrag auf dem Tisch liegen: von St. Marien. Dort ist die Investitionssumme ungleich höher.

So wurden die beiden Kirchengemeinden aufgefordert, eine mögliche Kooperation in der Immobiliennutzung auszuloten. In den Sommerferien wurden daraufhin überlegt, wie eine pastorale Kooperation gelingen kann. Denn auf eine gemeinsame Immobiliennutzung kann man sich in der heutigen Zeit nicht beschränken.

Da die beiden Innenstadtgemeinden erst 1955 getrennt wurden und damit gemeinsame gewachsene Strukturen aufweisen können, außerdem viele Gemeindemitglieder in der jeweils anderen Gemeinde ehrenamtlich aktiv sind, liegt eine pastorale Kooperation nicht so fern.

Beim ersten Gespräch in Kevelaer hielt der Generalvikar fest, dass es sich hier nicht um einen neuen „Fusionsprozess“ handeln würde: beide Kirchengemeinden sollen selbstständig bleiben. Außerdem wären die kirchlichen Immobilien in den Ortschaften in keiner Weise betroffen.

Bei mehreren Treffen wurde der weitere Weg abgesteckt. Die Diözesanbaumeisterin, Fr. A. Brachthäuser, wird die weitere Koordination moderieren, damit im Frühjahr 2021 ein Immobilienkonzept der beiden Innenstadtgemeinden steht.

Für die Kirchengemeinde St. Antonius ist das Pfarrheim in Kevelaer unverzichtbar. Das zeigt sich gerade in dieser Pandemie-Zeit. Mit den großen und zahlreichen Räumen können sich auch größere Gruppen treffen, etwa für die Firmvorbereitung. In St. Marien ist die Lage etwas komplizierter, da das Priesterhaus nicht nur Pilgerherberge, sondern auch Wohnung der Seelsorger und gleichzeitig Treffpunkt von Gemeindegruppen ist. Dies muss nun alles „unter einen Hut“ gebracht werden.

Wir sind zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten werden kann und der Kirchensteuerrat des Bistums noch vor den nächsten Sommerferien seine Zustimmung zu den Sanierungs- und Umbaumaßnahmen geben wird.

Andreas Poorten, Pfr.


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