Pfarrgemeinde St. Antonius in Kevelaer in Kevelaer

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Kevelaerer St.-Martins-Aktion für Flüchtlinge in Griechenland und Syrien

05November

Warme Decken für den Winter in den Zelten

Der St. Martinszug ist vieler Orten am Niederrhein abgesagt. Nicht aber die grossartige Geschichte des Teilens, die mit dem Heiligen Martin verbunden ist.
So folgen die christlichen Gemeinden in Kevelaer und die Stiftung Aktion pro Humanität dem neuerlichen Aufruf und der Bitte der Organisation Human Plus e.V. in Nettetal, für den bevorstehenden Winter in den Flüchtlingslagern in Griechenland und in Syrien wärmende Decken für die geflüchteten Menschen in den Zelten bereit zu stellen.

Die ersten Aktionen von Hilfslieferungen vom Niederrhein aus  vor wenigen Wochen und aus der  Zeit gerade zu Beginn des Corona Lockdowns im ersten Jahresdrittel 2020 wurden gerade in der letzten Woche beendet. Die Decken wurden in den Flüchtlingslagern Dar Alama und Almadrasa in der Region Killi, zwischen Idlib und Aleppo in Syrien, gemacht.

"Es ist das Mindeste, was wir tun können, die Menschen - wie den Bettler am Stadttor von Amiens/Frankreich in der St. Martinslegende- vor der Kälte zu schützen. Die menschliche Kälte Europas müssen sie alle oft schon seit Monaten aushalten. Diese Menschenverachtung und Gleichgültigkeit ihrem tausendfachen Schicksal gegenüber können Menschen guten Willens nicht unberührt lassen.

Also streiten wir hier in Kevelaer dafür, dass es nicht nur bei den wärmenden Decken bleibt! Kevelaer ist nicht nur der Ort der Trösterin der Betrübten, der Geschlagenen und Ohnmächtigen unserer Tage sondern auch und gerade deswegen auch Sicherer Hafen. Die Menschen hier sind bereit, wie in vielen anderen Städten Deutschlands, Flüchtlinge aufzunehmen und zu integrieren“, so Dr. Elke Kleuren-Schryvers. Die Sammelaktion wird wieder maßgeblich von den Klarissenschwestern in Kevelaer getragen. Sie sammeln und verpacken die Decken. Von der Aktion pro Humanität wird dann der Zuliefertransport nach Nettetal durchgeführt. Von dort geht die wärmende Fracht dann in der ersten/zweiten Dezemberwoche an die Bestimmungsorte in Griechenland und Syrien. "Vor Weihnachten könnte dann die Verteilung noch stattfinden", so Anaestis Ionnaidis von der Organisation Human Plus in Nettetal. Er koordiniert die LKW-Transporte in diese Regionen.

 


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